Was hat die Länggass Druck mit dem Eiffelturm zu tun?

Alle genannten Personen auf unserer Inseratekampagne waren Schweizer und haben erstaunliche Entdeckungen, Entwicklungen und Erfindungen gemacht. Teils wurden aus ihnen Berühmtheiten, teils gerieten ihre Namen in Vergessenheit.

Albert Einstein

Korrekt – Albert Einstein hatte ursprünglich die deutsche Staatsbürgerschaft. Zum Zeitpunkt seiner grossen Entdeckungen und Publikationen besass er jedoch das Schweizer Bürgerrecht. Seine berühmteste Arbeit (Zur Elektrodynamik bewegter Körper, Bern, 1905) und der Nachtrag (Ist die Trägheit eines Körpers von seinem Energieinhalt abhängig, Bern, 1905) gingen zusammengefasst als Relativitätstheorie in die Geschichte ein. Die berühmte Äquivalenz von Masse und Energie (E=mc2) stammt übrigens erst aus dem Nachtrag.

Entgegen der weit verbreiteten Meinung erhielt Albert Einstein 1921/22 nicht hierfür den Nobelpreis für Physik, sondern ihm wurde sogar auferlegt, an der Verleihung nicht über die Relativitätstheorie zu sprechen! Er befand sich aber zum Zeitpunkt der Verleihung in Japan.

Maurice Koechlin

Maurice Koechlin studierte Ingenieurswissenschaften am Polytechnikum (später Eidg. Technische Hochschule, ETH Zürich). Kurze Zeit später wurde er leitender Ingenieur in der Firma Eiffel, wo er einige Brücken konstruierte, welche bereits gewisse Parallelen zum Eiffelturm aufwiesen. Die grundlegenden statischen Berechnungen entstammen seiner Leitung – womit man korrekterweise sagen kann: Ohne ihn gäbe es den Eiffelturm vermutlich nicht!

Übrigens entstammt ebenfalls die Unterkonstruktion der Freiheitsstatue seiner Feder!

Martin Othmar Winterhalter

Bis Ende des 19. Jahrhunderts war man zugeknöpft! Bis Martin Othmar Winterhalter 1920 den Reissverschluss erfand – damals noch als Verschluss-System «Rippen und Rillen» oder kurz: Riri. Bereits als junger Mann profitierte Martin Othmar Winterhalter von seinem Einfallsreichtum und konnte so den Ausschluss aus der Klosterschule von Einsiedeln gut verkraften.

Die Firma Riri mit Firmenstandort in Mendrisio TI gibt es immer noch und hat sich zur Riri-Gruppe gemausert. Und noch etwas Erstaunliches: Der Reissverschluss heisst im Französischen heute noch «le riri»!

Theodor Tobler

Theodor Tobler und Emil Baumann (Produktionsleiter und Cousin von Tobler) erfinden eine einzigartige Schokolade: die Toblerone! Es ist ein Wortspiel aus dem Namen «Tobler» und der «Torrone», der italienischen Bezeichnung für Honig-Mandel-Nougat.

Die prismatische Form wurde bereits anfangs des 20-Jahrhunderts rechtlich geschützt. Hierüber gibt es verschiedene «Legenden»: einerseits wird die geometrische Umsetzung des Matterhorns mit seiner charakteristischen Dreiecksform vermutet – andererseits stammt eine Geschichte von Theodors Söhnen über Tänzerinnen in Paris, welche sich zu einer Pyramide formiert hatten.

Hans Thomi

Der Thomy-Senf war der erste Senf, welcher in der Aluminiumtube verkauft wurde. Hiermit konnte der Senf, welche bisher in und aus Steinguttöpfen verkauft wurde, über mehrere Monate haltbar gemacht werden. Dies hatte natürlich grossen Erfolg.

Der Ersatz des «i» auf dem Familiennamen durch ein «y» machten die Marke für den internationalen Gebrauch geeigneter und visuell attraktiver.

* Informationen gemäss Wikipedia.de

Adolph Adam Rickenbacher

Der Basler Adolph Rickenbacher (auch Rickenbacker) entwickelte zusammen mit George Beauchamp den ersten elektromagnetischen Tonabnehmer. Daraus entstand die erste Stromgitarre (heute E-Gitarre), die «Rickenbacker Frying Pan». Den Namen hat diese Gitarre nicht umsonst erhalten: Sie bestand hauptsächlich aus Aluminium-Guss und hatte gewisse Ähnlichkeiten mit einer Bratpfanne. Sie wurde übrigens wie eine Hawaii-Gitarre im Sitzen gespielt und über 20 Jahre lang hergestellt.